Clickertraining

Clickertraining ist eine moderne, tiergerechte Trainingsform die leicht zu erlernen ist.

Clickertraining ist nicht schwer, jeder kann es lernen, der sich für diese Trainingsform interessiert und bereit ist, neue Dinge vorurteilsfrei auszuprobieren. Clickertraining kommt ursprünglich aus Amerika, wo Delfine damit trainiert werden. Beim Clickertraining soll der Hund selbst aktiv werden. Er soll herausfinden, was er tun muss, um an seine Bestätigung zu kommen. Falsche oder nicht abverlangte Tätigkeiten des Hundes werden nicht korrigiert, sondern ignoriert. Sie bringen dem Hund keinen Erfolg! Verhält er sich jedoch, wie wir es uns vorstellen, kommt er zu seiner Bestätigung. Er wird anfangen, Dinge auszuprobieren, aktiver werden. Clickertraining ist Lernen am Erfolg!

Da keine Bestrafung falschen Verhaltens erfolgt, braucht Ihr Hund auch keine Angst zu haben, etwas falsch machen zu können. Es ist sehr hilfreich, um Ihrem Hund zu lehren, bestimmte Dinge zu tun.

Ein Verhalten zu unterlassen, kann konsequenterweise auf mehreren Wegen erreicht werden: Zunächst kann das Verhalten ignoriert werden (dem Hund also nichts bringen). Achtung: das Verhalten darf dem Hund auch nicht Ihre Aufmerksamkeit durch Schimpfen bringen oder ein selbst belohnendes Verhalten sein. Alternativ können Sie Ihrem Hund ein anderes Verhalten beibringen, das mit dem unerwünschten Verhalten nicht gleichzeitig ausgeführt werden kann. Wenn Sie z.B. Ihrem Hund mit Clickertraining beibringen, im Flur "Platz" zu machen, sobald es klingelt, kann er den Besucher nicht anspringen. Oder aber Sie bringen das unerwünschte Verhalten unter Signalkontrolle, lehren Ihren Hund also, es auf Kommando zu zeigen mit dem Ziel, das Kommando später nicht mehr zu geben und somit das Verhalten nicht mehr hervorzurufen.

Für das Training benötigen wir ein stabiles, haltbares Halsband bzw. Gliederkette und eine Führleine. Die Führleine sollte möglichst 2 Meter lang sein, ohne zusätzliche Haken und Ösen und wenn möglich ebenfalls ohne Griff oder Schlaufe sein.

 

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z. B. gummierte Sportleine, 2 m Länge, 10 - 20 mm Breite

 

An eine 2 Meter lange Leine wird sich der Hund schnell gewöhnen und kennt bald seinen Aufenthaltsradius in dem er sich zu bewegen bzw. aufzuhalten hat, wenn er an der Leine geführt wird. Ohne Hörzeichen (Hz.) oder Sichtzeichen (Sz.) kann der Hund sich in diesem Radius frei bewegen, sitzen, stehen oder liegen.

Des Weiteren benötigen wir einen Clicker.

Es gibt heutzutage viele verschiedenartige Clicker, in vielen diversen Ausführungen, Formen, Farben und Tönen (z. B.: Ergo-Clicker, Double-Clicker, Soft-Clicker usw.).

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Es ist egal, welchen Clicker man benutzt.

Als letztes benötigen wir jetzt nur noch ein paar „Leckerlis“ und das Training kann beginnen.